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St. Gellert Festival
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Title Sehr geehrte Musikfreunde!

Das St. Gellért-Festival wird in Verbindung mit dem Festtag des Heiligen, dem 24. September, dieses Jahr schon zum 9. Mal veranstaltet. Der Namensgeber des Festivals ist der erste Bischof der Diözese (1030-1046), Gerhard von Csanád, der als Märtyrer für seinen Glauben starb.

Dem diesjährigen Festival verleiht es einen besonderen Akzent, dass wir den renovierten Dom am vierten Tag, am Fest des hl. Gellért, am Donnerstag wieder feierlich in Besitz nehmen können. Um 18 Uhr wird eine heilige Messe auf dem Platz vor dem Dom zelebriert, im Anschluss an die Festreden folgt eines der hervorragenden Symphoniekonzerte des Festivals. Zu diesem Anlass beginnen wir auch die Vorbereitungen für das 1000 jährige Jubiläum der Gründung unserer Diözese; die Millenniumsfeierlichkeiten finden 2030 statt.

Erstmals in diesem Jahr wird das Orchester des St. Gellért-Festivals auch in Budapest, unweit des Ortes des Martyriums des hl. Gellért, in der Pester Redoute (Vigadó) ein Konzert geben.

Der hl. Gellért kam aus Venedig und war auf der Reise ins Heilige Land. Er blieb schließlich in Ungarn und wurde hier zu einer herausragenden Persönlichkeit unserer Geschichte. Der Mönch, der wahrscheinlich aus der Lombardei stammte, wurde König Stephan im August 1015 vorgestellt, dieser vertraute ihm seinen Sohn, Prinz Emmerich, zur Erziehung an. Der König ernannte ihn später, im Jahr 1030, zum Bischof von Marosvár (Csanád), dieser Berufung folgte er mit großer Begeisterung. Er hatte große Freude an der Mission, am Kirchenbau, der Ausbildung neuer Priester, jeder Tätigkeit zur Stärkung des Christentums. Gellért saß auch am Totenbett von König Stephan, und im gemeinsamen Gebet übereigneten sie das Reich der Gottesmutter Maria, der Patrona Hungariae.

Der hl. Bischof Gellért sollte nicht nur ein Vorbild für Christen sein, sondern für jedermann und besonders für Lehrer und Erzieher. Sein demütiges und asketisches Leben, seine Opfer- und Hilfsbereitschaft, seine Konsequenz bei der Erziehung sowie seine Liebe, die sich in jeder seiner Taten zeigte, machen ihn für uns alle zu einem Vorbild, dem wir folgen sollten. Aus Hochachtung für sein Leben und seine Taten tragen die Szent Gellért Akademie, die im Musikologischen Institut der Hochschule Ferenc Gál zuhause ist, und das jährlich stattfindende Musikfestival seinen Namen.

Auch die erste schriftliche Erwähnung ungarischer Musik ist mit dem hl. Gellért verbunden. In seiner Legende ist zu lesen, dass er einmal, als er zum König reiste, unterwegs in einem Haus einkehrte und den Gesang eines Mädchens hörte, das eben mit der Handmühle mahlte. Er wandte sich verwundert an seinen Begleiter: „Walter, hörst du den Gesang der Madjaren?“

Das schon bald traditionelle St. Gellért Festival verspricht erhebende künstlerische, kulturelle und besondere musikalische Erlebnisse und fügt sich in größter Natürlichkeit in jene Bestrebungen ein, die in Szeged unternommen werden, um eine Festivalstadt zu werden.

Bishop

Dr. László Kiss-Rigó
Bischof der Diözese Szeged-Csanád


Musik Downloads

Alle Downloads sind gemäss der generellen freien Lizenz der St. Gellért Academy freigegeben.

Magyar Himnusz
(Hungarian Anthem)
Orchester: St. Gellert Academy
Dirigent:
Robert Christian Bachmann

Inno Pontificio
(Pontifical Anthem)
Orchester: St. Gellert Academy
Dirigent:
Robert Christian Bachmann

AVE MARIA
aus "Epitaph" von
Robert Christian Bachmann
Orchester: St. Gellert Academy
Dirigent: Yoon Kuk Lee
Sopran: Lydia Rathkolb

Laudate Dominum KV 339
von Wolfgang Amadeus Mozart
Orchester: St. Gellert Academy
Dirigent: Yoon Kuk Lee
Sopran: Lydia Rathkolb

Symphony No. 7, 4th movement
von Ludwig van Beethoven
Orchester: St. Gellert Academy
Dirigent:
Robert Christian Bachmann


Gibt es Bedarf
für ungarische Kultur?
Artikel von Géza Szőcs, Ungarischer Staatssektretär
für Kultur


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